Wie geil ist das denn? Ich will immer voll informiert sein, deshalb trag' ich mich hier ein und
krieg' dann immer mit, wenn wieder Autoput-Abend oder sowas Ähnliches abgeht. |
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Sonntag, der 25.6.06
Autoput mit "Ko to tamo peva?" in Stuttgart
im Depot 20:00 Film 22:00 Slavendisko
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Freitag, der 28.1.05 Einlass: 21:00
Autoput präsentiert in Hamburg
im Fundbureau:
Reinigungskraft -live!
ein Theater-Konzert unter der Regie von Branko Šimi? Zu den Details bitte hier entlang->
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Samstag, der 18.9.04
Autoput mit "Ko to tamo peva?" in Luzern
im Kunstmuseum Anlass: Erscheinen des Katalogszur Ausstellung von Tatjana Marusic
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Montag, der 13.9.04 22Uhr
ANTILOP und SLAVENDISKO
zu Gast im Golden Pudel Club
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Dienstag, der 25.5.04 19:30
Balkan Black Box Festival, Berlin
Hebbel am Ufer 2
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Kriegswaisen leben in einem alten Kloster unter der Aufsicht ihres Direktors.
Eines Tages stößt ein blonder Junge, Sohn eines gefallenen deutschen Offiziers, zu ihnen.
Der Heimleiter verschweigt den anderen die Herkunft des Neuzugangs, da deren Eltern von
deutschen Soldaten getötet worden sind. Dem blonden Jungen fällt es schwer, sich den
grausamen Spielen seiner neuen Freunde anzupassen, was ihn in ihren Augen umso verdächtiger macht.
Bato Cengic agierte stets unabhängig zur jeweiligen Regierung und gilt heute neben
dem arrivierten Kusturica und dem Jungtalent Danis Tanovic als der wichtigste Regisseur
des bosnisch-herzegowinischen Films. MALI VOJNICI / KLEINE SOLDATEN ist ein prägnantes
Beispiel, wie viele Künstler aus unterschiedlichen Teilen des ehemaligen Jugoslawiens
oftmals an einem Film mitgearbeitet haben: Der Komponist Bojan Adamic kommt aus Slowenien,
die Schauspieler Stojan-Stole ArandÏelovic und Mija Aleksic aus Serbien, Zlatko Madunic´
aus Kroatien, andere aus Bosnien-Herzewogina. MALI VOJNICI / KLEINE SOLDATEN wurde 1968 als erster
bosnischherzegowinischer Film im offiziellen Wettbewerb von Cannes gezeigt. Wegen des
Protestes der Nouvelle-Vague-Filmemacher gegen die Abhaltung der Festspiele im Jahr
der politischen Unruhen, wurden keine Preise vergeben, weshalb Cengic´s Film, der als
großer Favorit für eine Palme galt, leer ausging.
Prica o djecacima bez roditelja koji su poslije rata u jednom adaptiranom manastiru
nasli svoj novi dom. Njihova jedina igra je rat; samo novodsli plavi djecak ne
prihvata njihovu zabavu. I pored zastite upravnika doma, djecaciposumnjaju da je "plavokosi"
njemackog proijekla i pocinju damu sude kao ratnom krivcu. Njihova presuda je nemilosrdna, jer
rat je ostavio dubok trag u
djecijoj psihi.
Igraju: Stojan Arandjelovic, Zaim Muzaferija,
Marija Tocinoski, Mija Aleksic
Reditelj: Bata Cengic
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Mittwoch, der 3.12.03 20:00
Kampnagel, Hamburg
Zufall/Nabukov
Premiere
Regie: Branko Simic
Dramatisiert von Eva Maria Stüting Uraufführung
03.12., 05. bis 07.12., 10.12. bis 13.12. k[1], 20:30 Uhr
Die Verknüpfung einer Reihe alltäglicher Zufälle macht eine Nacht im Schnellzug zwischen Berlin und Paris zu einem schicksalhaften Ereignis.
Jelena Nikolajewna Lushin ist auf der Suche nach ihrem seit Jahren vermissten Mann Alexej Lushin. Einander zum Greifen nah, verpassen sie sich auf ewig: Eine russische Fürstin, ein ominöser Mann und das Zugpersonal spielen Schicksal, ohne es zu ahnen.
"Zufall", die Erzählung des russisch-amerikanischen Meistererzählers Vladimir Nabokov ist von Eva Maria Stüting dramatisiert worden. Branko Simic, 2002 für die Kampnagel-Produktion "Ritzen" ausgezeichnet mit dem Hamburger Förderpreis für Theaterregie, bringt die Uraufführung als spannende Synthese von Schauspiel und Film auf die Bühne.
Bühne: Kay Anthony, Video: Frank Bussacker, Musik: Felix Kubin,
Kostüme: Nina Galinec, Licht: Anette Ter Meulen, Assistenz: Lina
Jörrissen, Hospitanz: Nicola Venske
Mit: Sigfried Terpoorten, KIaudija Jovanovic, Charlotte Crome, Ercan Altun, Hans-Jörg Frey, Andreas Bittl, Alexej Tchermyi, Gloria Brillowska, Karl-Philip Liebehenz
Eine [k]-Produktion
Gefördert von: Kulturbehörde der freien Hansestadt Hamburg, Hanmburgische Kulturstiftung und Fonds Darstellende Künste e. V.
Mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Bahn AG
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Dienstag, der 14.10.03 22:00
naTo, Leipzig
autoput zeigte Federnsammler - Skupljaci Perja im Rahmen des MANÖVER Off-Theater Festivals 2003.
Slavendisko war natürlich auch dabei.
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Freitag, der 12.9.03 21:00
MS Stubnitz, Hamburg
Slavischer Abend & Geräusche für den Tag danach
Mit Antilop, Loma, Dreiländereck
Knarf Rellöm ism & DJ Patex
Boy Division
Live-Synchro
und natürlich Schurkenessen |
Dienstag, der 8.7.03 21:00
Pfefferberg, Berlin
Autoput kommt mit "Ko to tamo peva?" ("Wer singt denn da?", siehe unten) zu Balkan Black Box 2003 nach Berlin.
Antilop will jetzt den Durchbruch, deshalb: Berlin-Premiere. Resnicek kommt auch mit. Angeblich hat er neues
Material komponiert.
Schurkenessen kocht was. Slavendisco legt auf!
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Donnerstag, 22.5.03 21:00
Kampnagel Music Hall:
DIE BRÄUTE KOMMEN/NEVJESTE DOLAZE
Der Film ist von 1978 und war Kusturicas Debut, den er an der renomierten
Filmuni FAMU in Prag gedreht hat. Das Buch schrieb übrigens Ivica Matic, von
dem wir ja schon "Frau mit Landschaft" zeigten.
Antilop tritt auf! Das Come Back des alten Steppentiers. Neue Klangwelten
will er mit uns besuchen, wir kommen mit.
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Donnerstag, 20.3.03 21:00
Kampnagel Music Hall:
Der Mensch ist kein Vogel
Eine Kleinstadt. Das banale Leben der alltäglichen Routine, aber auch das Leben als Zirkus der schönen Lügen, der kleinen Illusionen.
Jan, der slowenische Ingenieur, verliebt sich in eine Friseurin, später wird sie ihn verlassen: Der Mensch ist ein Vogel.
"Wir glauben noch an Magie - in anderen Ländern fliegt man zum Mond", meint ein Hypnotiseur, der sich als Wissenschaftler versteht. Für kurze Zeit glauben die Menschen zu fliegen, aber schon bald wieder stürzen sie ab in den trostlosen Alltag der Männerherrschaft, wenn einer sagt:"ich habe das Recht meine Frau zu schlagen, ich kann mit ihr machen, was ich will". Im Wirtshaus singt "Fatima" anzügliche Lieder und die Männer prügeln sich. Der Mensch ist kein Vogel.
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20.2.03 21:00
Kampnagel Music Hall:
Wer singt denn da?
von Slobodan Sijan
Wer singt denn da? erzählt die Geschichte einer Autobusfahrt nach Belgrad. Obwohl die wild zusammengewürfelten Reisenden nur 100 Kilometer bis zur Hauptstadt zurückzulegen bräuchten, dauert ihre Odysee einen ganzen Tag. Sie werden von der Armee aufgehalten, landen in einem Flussbett und erreichen schließlich Belgrad zu Beginn der deutschen Bombardierung. Während der Fahrt steigen Leute ein und aus, transportieren ihre Hühner zwei Stationen weit, oder wollen - wie das frisch verlobte Paar - nach Belgrad, um zu heiraten. Ein Opa transportiert sein mühsam Erspartes, um es seinem Sohn in die Kaserne zu bringen. Ein Hobby-Operntenor hat ein Vorsingen und wärmt sich im Bus schon mal auf.
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30.1.03 21:00
Kampnagel Music Hall:
Frau mit Landschaft
Frau mit Landschaft (Zena s krajolikom) YU 1989
Koproduktion von Centar film, Belgrad, und TV Sarajevo
Regie u. Drehbuch: Ivica Matic
Kamera: Karpo Godina
Schnitt: Ruza Cvingl
Darsteller: Stojan Arandelovic, Bozidarka Frajt, Uros Kravljaca, Zaim Muzafetija, Jadranka Matkovic, Spela Rozin, Miodrag Brezo, Ratko Petkovic, Adnan Plangic
Der einzige Film von dem Bosnier Ivica Matic, der bei den Dreharbeiten starb. Es ist Emir Kusturica zu verdanken, dass der Film aus der Versenkung getaucht ist. Er ließ den Film, den er als seinen Lieblingsfilm bezeichnet, auf 35mm aufblasen und neu aufführen.
Ein Förster kommt in ein Dorf. Er verliebt sich nicht nur in den Wald, sein neues Revier sind auch die Dorfbewohnerinnen. Auf seinen Bildern hält er die Schönheiten fest, ohne Kleidung. Posierte die erste noch widerwillig, bewacht von ihrem Hund, spricht es sich bald wie ein Lauffeuer im Dorf herum und die Bäuerinnen kommen in Scharen, denn jede möchte auf ein Bild. Aber die Schäferstündchen werden jäh unterbrochen, als ihre Männer davon Wind bekommen. Sie stehlen die Bilder des Försters...
Der Film spielt in den malerischen Landschaften Bosniens, die von bosnischen Frauenchören besungen werden. Sein skurriler Humor täuscht jedoch nicht über die Enge der dörflichen Gemeinschaft hinweg, in der Außenseiter keinen Platz finden.
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20.2.03 21:00
Kampnagel Music Hall:
Wer singt denn da?
P: Centar-Film, Beograd - Jugoslawien 1980
Regie: Slobodan S i j a n
B: Dušan Kovacevic
K: Bozidar Nikolic
M: Vojislav Kostic
S: Ljiljana Vukobratovic
D: Pavle Vujisic, Danilo Stojkovic, Dragan Nikolic, Neda Arneric, Aleksandar Bercek.
35mm, Farbe, 86 Minuten - OF mit LIVE-Synchronisation
April 1941: Ein Bus auf dem Wochenendtrip nach Belgrad. Das bunte Volk der Passagiere hat es eilig in die Hauptstadt, doch aufgrund unvorhergesehener und ungewöhnlicher Ereignisse dauert die Reise einen Tag länger. Die heterogene Reisegruppe streitet ständig. Geringe Irritationen offenbaren Neid und Vorurteile. Als jemand seine Geldbörse vermisst, steht sofort für alle fest, wer die Täter sein müssen: zwei mitreisende Zigeuner. Etwas wissen sie noch nicht, was sie nämlich am Morgen des 6. April in Belgrad erwartet... Sijans Film, der als turbulente Komödie aufbricht und dennoch tragisch endet, hat durchaus Symbolkraft in Bezug auf die Situation Jugoslawiens über den Zeitrahmen der Handlung hinaus: Der Autobus samt Insassen scheint sich stets auf einem Pulverfass zu bewegen.
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